Jersey Market's

Die Märkte Jerseys

Öffentliche Märkte gibt es auf Jersey bereits seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert. Sie sind ein wichtiger und integraler Bestandteil unserer Kultur, auf den die Inselbewohner sehr stolz sind.

Öffentliche Märkte gibt es auf Jersey bereits seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert. Sie sind ein wichtiger und integraler Bestandteil unserer Kultur, auf den die Inselbewohner sehr stolz sind.

Die Märkte Jerseys – seit über 200 Jahren im Dienst der Gemeinschaft

2003 wurde der 200. Jahrestag des Markts gefeiert, der 1803 vom Royal Square – le vièr marchi, dem alten Marktplatz – an seinen heutigen Standort verlegt worden war. 1883 löste der überdachte viktorianische Markt seinen Vorgänger ab, doch Jerseys Hauptmarkt, der „Central Market“ ist bis heute der geschäftige Mittelpunkt von St Helier geblieben.

Öffentliche Märkte gibt es auf Jersey bereits seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert. Sie sind ein wichtiger und integraler Bestandteil unserer Kultur, auf den die Inselbewohner sehr stolz sind. Märkte sind ganz besondere Orte – hier hat die Atmosphäre der viktorianischen Zeit in einmaliger Qualität überlebt.

Die Märkte im Überblick

Der Central Market ist montags bis samstags von 07:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet (donnerstags schließt er allerdings schon um 14:00 Uhr). An 36 Ständen werden die verschiedensten Waren feilgeboten – von Antiquitäten über Blumen und frisches Gemüse bis hin zu Schmuck.

Der modernere Beresford Market (oder Fischmarkt, wie er allgemein genannt wird) ist wegen seiner hochwertigen Ware ebenso beliebt wie wegen der rauen Atmosphäre hart arbeitender Fischhändler. Der Fischmarkt ist ebenfalls montags bis samstags von 07:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet und schließt donnerstags ein wenig früher.

Tel.: +44 (0)1534 448180

Der Central Market, St Helier

Shoppers in Central MarketDer Central Market ist bunt und betriebsam – und das ist kein Wunder!

Der prachtvolle Springbrunnen unter dem hohen Kuppeldach ist immer von einer riesigen Ansammlung betörend duftender Blumenstände umringt. Darum gruppieren sich Obst- und Gemüsestände voll frischer regionaler und importierter Ware. Es gibt auch diverse Metzger, Bäcker und Konditoren. Und am Rand des Markts sind die verschiedensten Spezialitätenhändler angesiedelt – hier finden Sie feine Weine und Schokolade, ein Delikatessengeschäft, den Molkereiladen und andere, eher ungewöhnliche Produkte. Diese Kombination lässt ein kosmopolitisches, modernes Einkaufszentrum der etwas anderen Art entstehen.

Hier finden Sie auf jeden Fall die traditionellen Nahrungsmittel der Inselbewohner mit ihren oft seltsam klingenden Namen: des mèrvelles – saftige kleine „Wunderkuchen“; de nièr beurre – die berühmte „schwarze Butter“, eine Apfelmarmelade aus der Apfelweinherstellung; eine Tüte gemischte Trockenbohnen für die Zubereitung von pais au fou – gebackenen Bohnen; oder bean-jar – ein wärmendes Wintergericht mit gehaltvoller Soße, für die ein Schweinsfuß mitgekocht werden muss. Fountain, Jersey MarketAuch die dazu passende Sättigungsbeilage erhalten Sie hier – einen traditionellen „Kohllaib“, beim Backen in Kohlblätter gewickeltes Brot. Und in der Molkerei sind die Produkte der berühmten Jersey-Kühe zu haben: Milch, Sahne, Butter und Joghurt – oder Sie probieren ein paar Sorten der köstlichen Eiscreme.

Außerdem gibt es Geschäfte für Souvenirs oder alltägliche Dinge, Näh- und Strickzubehör, Antiquitäten und modernen Schnickschnack. Sie bekommen Knoblauch und Ingwer, frisch gezogene Kräuter, ein Glas Jersey-Honig oder eine Zwiebel der exotischen Amaryllis Belladonna, die aus ihrem heimischen Südafrika nach Jersey kam und seitdem als „Jersey-Lilie“ auf der Insel blüht.

Beresford Market – der Fischmarkt

An der Beresford Street liegt der Eingang zum Beresford Market, besser bekannt als der Fischmarkt. Er wurde 1841 gebaut, 1873, 1936 und erneut 1972 renoviert und ist heute wesentlich kleiner als früher – nur 930 Quadratmeter. Aber mit seiner Theke mit frischem regionalem Fisch wie auch Importware ist er noch immer eine echte Augenweide.

Nur ein leidenschaftlicher Vegetarier könnte den Verlockungen von Hummer, Krabbe oder Garnele widerstehen, obwohl bestimmte Fische und Schalentieren wie Kalmar oder Tintenfisch sicherlich nicht jedermanns Sache sind. Doch es gibt ja auch regional gefarmte Austern und Miesmuscheln, glänzende, gestreifte Makrelen frisch aus dem Meer und alle anderen nur erdenklichen Fischarten der jeweiligen Saison – von Hummerkrabbe bis Bückling!